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Bahn-Geschichte

 

 

1863: Ingenieur Riggenbach lässt sein Zahnradsystem in Frankreich patentieren
1871: Inbetriebnahme der Vitznau-Rigi-Bahn (VRB) von Vitznau - Staffelhöhe
1873: Eröffnung des VRB-Betriebes zwischen Staffelhöhe und Kulm
1874: Eröffnung der VRB-Doppelspur zwischen Freibergen und Rigi Kaltbad. Inbetriebnahme der Rigi-Scheidegg-Bahn (Kaltbad - Scheidegg)
1875: Inbetriebnahme der Arth-Rigi-Bahn (ARB): Talbahn von Arth am See - Oberarth und Zahnradbahn Oberarth - Rigi Kulm
1882: Die Dampfkessel der VRB-Lokomotiven werden von der senkrechten in die waagrechte Lage umgebaut
1884: Teilstrecke Arth - Goldau erstmals ganzjährig in Betrieb
1897: Inbetriebnahme des Hochperrons in Arth-Goldau
1906: Aufnahme des Winterbetriebes zwischen Vitznau und Rigi Staffelhöhe. Elektrifikation der Talbahn von Arth - Goldau
1907: Elektrifikation der Bergbahn von Goldau - Rigi Kulm
1928: Aufnahme des Winterbetriebes zwischen Goldau und Rigi Kulm
1931: Der Betrieb der Scheidegg-Bahn wird eingestellt
1937: Elektrifikation der Strecke Vitznau - Rigi Kulm
1959: Die Talbahn von Arth - Goldau wird eingestellt und durch einen Autobusbetrieb ersetzt
1968: Inbetriebnahme der Luftseilbahn Weggis - Rigi Kaltbad (LWRK)
1990: Eröffnung der Gleisverbindung ARB-VRB in Rigi Staffel
1991: Einweihung des neuen Depot- und Werkstattgebäudes in Vitznau
1992: Fusion der Rigibahn-Gesellschaft und der Arth-Rigi-Bahn zu den Rigi Bahnen AG. Übernahme der Skilifte Rigi AG
1993: Einweihung der neuen Panorama-Luftseilbahn-Kabinen der LWRK
1999: Die Rigi BAhnen erfinden eine neue Zahnstangenweiche. Das Patent wird weltweit angemeldet. Der Prototyp ist auf der Haltestelle ARB Rigi-First eingebaut.
2000: Inbetriebnahme der ersten biegbaren serienreifen Zahnstangenweiche
2000: 125 Jahre Arth-Rigi-Bahn
2006: 100 Jahre Rigi Wintersport
2007: Eröffnung des Rigi Eventzeltes (800 Pers.) auf Rigi Staffel. Die einzigartige Eventplattform auf 1600 m ü.M.

Wie die Rigi zu ihrem Namen kam
Riginun, mons regina, Rigam, Reginam montium, Rigi...

Der Humanist Albrecht von Bonstetten (1442 - 1504), Dekan des Klosters Einsiedeln, nennt 1479 in seiner Beschreibung der Schweiz den Berg mons regina oder auf deutsch Rigena. Er weist auch darauf hin, dass die Einheimischen die Rigena als Königin der Berge bezeichnen. Ein weiterer Namensbeleg findet sich in den Rechtsquellen der Bezirke des Kantons Schwyz. Es ist die 1561 erstellte Abschrift einer Urkunde aus der Zeit um 1360. Darin werden die Grenzen des Hofes Küssnacht beschrieben: "...über in denn altenn Rickenbach unnd dennen uff den obersten grad Riginun".

Die erste Worterklärung stammt vom Luzerner Stadtschreiber Renward Cysat (1545-1614). Er verweist auf Reginam montium und das auch bei den Landleuten gebräuchliche Rigam. Beide Bezeichnungen leitet er vom lateinischen oder italienischen Riga ab, was soviel heisst wie Linie, Strich, Falte oder Band im Fels.
Die moderne Namensforschung bestätigt die zweite Deutung von Renward Cysat: Ursprung des Namens Rigi sind die Rigenen, die deutlich sichtbaren Felsbänder auf der Nord- und Westseite des Kulm. Ebenso unbestritten ist bei den Fachleuten die Bezeichnung des Berges als die Rigi.

 

 


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