Eckdaten zahnradsystem

Zahnradsystem -Erste Bergbahn Europas

Als Pioniere der Bergbahnen haben die Rigi Bahnen ihren Ruf erlangt. Diesem Ruf versuchen die Rigi-Bähnler noch heute gerecht zu werden und hegen und pflegen mit Stolz den einzigartigen und teilweise nostalgischen Wagenpark.

Zahnradsystem - Erste Bergbahn Europas
Gleis Technik

ZAHNRADSYSTEM – ERSTE BERGBAHN EUROPAS

«Ich will alles Volk auf die Berge führen, damit sie alle die Herrlichkeit unseres erhabenen Landes geniessen können!», so rief Riggenbach, als er seine Erfindung, Züge mittels Zahnrad und Zahnstange über Steigungen zu führen, 1863 in Frankreich patentieren liess.

ZAHNRADSYSTEM – ERSTE BERGBAHN EUROPAS

Als Niklaus Riggenbach das Zahnradsystem im Jahre 1863 patentieren liess, konnte niemand vorausahnen, wie rasch sich dieses System in den folgenden Jahren verbreiten würde.
Mit der Inbetriebnahme der ersten Zahnrad-Bergbahn Europas im Jahre 1871 setzten die Rigi Bahnen ein Zeichen und bauten fortan ihr Schienennetz um weitere Strecken im Zahnradsystem aus.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fand die schrittweise Elektrifikation der Zahnradbahnen statt.

Heute fahren die Rigi Bahnen immer noch auf dem 1871 installierten Zahnradsystem. Mit liebevoller Pflege und aufwändigen Restaurationen werden die Zahnstangen und deren technische Einrichtungen tagtäglich gepflegt. Regelmässige Begehungen des Streckennetzes und Qualitätsprüfungen garantieren eine sichere Fahrt und ein Fahrvergnügen wie anno 1871.

TECHNISCHE DATEN ZAHNRADBAHN AB GOLDAU

Betriebseröffnung4. Juni 1875
Einführung des elektrischen Betriebes
  
1. Mai 1907
  
Anlagen für den elektrischen Betrieb
 
Gleichrichterstationen2
Speisung mit Drehstrom15 kV/50 Hz
Traktionsenergie Gleichstrom1'500 V
Leistung der Gleichrichterstationen4`000 kW
Gleise  Normalspur1'435 mm
Betriebslänge8'551 m
Zahnstangen-SystemIng. N. Riggenbach
Grösste Neigung200 o/oo
Mittlere Neigung144 o/oo
Kleinster Radius (Streckengleis)120 m
Tunnel SchönenbodenLänge: 67 m
Tunnel PfädernLänge: 48 m
8 BrückenGesamtweite: 368 m
  
Höhenlage der Stationen  
 
Goldau518 m ü.M.
Rigi Klösterli1'315 m ü.M.
Rigi Kulm1'752 m ü.M.

 

Fahrzeuge

 
Elektrische Triebfahrzeuge: 
Elektrische Pendelzüge4 à 508 kW
Elektrischer Pendelzug1 à 824 kW
Elektrischer Triebwagen
(ältester El. Zahnradtriebwagen der Welt, Jg. 1911)
1 à 390 kW
Elektrischer Triebwagen1 à 449 kW
Elektrische Lokomotive mit elektrischer Schneeschleuder1 à 449 kW
Personenwagen4
Güterwagen, Dienstfahrzeuge, Schneepflug usw.10

 

Geschwindigkeit

 
Elektrische Triebfahrzeuge 
Bergfahrt21 km/h
Talfahrt  0-144 o/oo17 km/h
Talfahrt 145-200 o/oo14 km/h
Fahrzeit Goldau - Rigi Kulm40 Minuten
Kapazität1'000 Personen/h

 

TECHNISCHE DATEN ZAHNRADBAHN AB VITZNAU 

Betriebseröffnung 
Vitznau - Rigi Staffelhöhe21. Mai 1871
Rigi Staffelhöhe - Rigi Kulm23. Juni 1873
Einführung des elektrischen Betriebes3. Oktober 1937

 

Anlagen für den elektrischen Betrieb

 
Gleichrichterstationen3
Speisung mit Drehstrom15 kV/50 Hz
Traktionsenergie Gleichstrom1'500 V
Leistung der GleichrichterstationenVitznau 2`000 kW, Romiti 2`000 kW, Staffel 2'000 kW
Gleise  Normalspur1'435 mm
Betriebslänge6'975 m
Doppelspur Freibergen - Rigi Kaltbad (seit 1874)1'883 m
Zahnstangen-SystemIng. N. Riggenbach 
Grösste Neigung250 o/oo
Mittlere Neigung190 o/oo
Kleinster Radius (Streckengleis)120 m
1 Tunnel, SchwandenLänge: 67 m
7 BrückenGesamtweite: 97 m

 

Höhenlage der Stationen

 
Vitznau 439 m ü.M.
Rigi Kaltbad1'453 m ü.M.
Rigi Kulm1'752 m ü.M.

 

Fahrzeuge

 
Elektrische Triebfahrzeuge:  
Elektrische Lokomotive1 à 331 kW
Elektrische Motorwagen4 à 331 kW
Elektrische Motorwagen1 à 824 kW
Elektrische Pendelkompositionen2 à 824 kW
Schneeschleuder1 à 309 kW
Dampflokomotiven2 à 368 kW
Personenwagen9
Güterwagen, Dienstfahrzeuge, Schneepflug usw.13

 

Geschwindigkeit

 
Dampflokomotiven9 km/h
Elektr. TriebfahrzeugeBergfahrt: 18/23 km/h
Talfahrt: 12/14 km/h
Fahrzeit Vitznau - Rigi Kulm30 Minuten
Kapazität850 Personen/h