Teilprojekt Charta

Lenkung und Signalisation Mountainbike

Die Rigi ist für Mountainbiking zu einem beliebten Ziel geworden, was sich mit den E-Bikes und dem Bike-Boom im Zusammenhang mit Corona akzentuiert.

Lenkung und Signalisation Mountainbike

Ein konfliktfreies Nebeneinander der Rigi-Besucher in Abstimmung mit den Grundeigentümern lässt sich durch die Schaffung von nutzergerechten Angeboten und vollziehbaren Regeln aufbauen. Damit wird ein unkontrollierter Bike-Wildwuchs verhindert.

Der Zeitpunkt, das Thema anzugehen ist günstig. Im September 2020 wurde die Vernehmlassung eines Entwurfs eines möglichen Veloweg-Gesetzes abgeschlossen. Der Bund hat die Absicht, eine Gesetzesbotschaft im Frühjahr 2021 vorzulegen. Dabei dürfte die Planungspflicht den Kantonen und Gemeinden zugesprochen werden. Analog den Wanderwegen sollen auch sie für den Unterhalt (und damit die Haftung) zuständig sein. Im Kanton SZ gibt es eine Fachstelle für Langsamverkehr, in LU ist sie geplant.

Ein zeitgemässes Rigi-Mountainbiking-Konzept voranzutreiben liegt vollumfänglich im Interesse der Umsetzung der Charta Rigi 2030 (Stichworte Verpflichtung zum schonenden Umgang mit der Rigi, Stärkung der Rigi als Natur-, Landschafts- und Erholungsraum, Bewahrung und Weiterentwicklung der Rigi-Qualitäten, Erhalt und Stärkung der Landschaftsqualität). Biken ist heute Bestandteil eines nachhaltigen Tourismus.

Zielgruppe für die Rigi sind Touren- oder All-Mountainbikefahrer/innen, die das bestehende Wegnetz nutzen. Das Rigi-Mountainbiking-Vergnügen soll und muss nicht die gesamte Bike-Palette anbieten. Für diesen sanften Mountainbike-Tourismus ist es wichtig, dass die Rigi-Bahnen auch in Zukunft keine Bikes transportieren werden.

Kontakt für weitere Informationen: 

Blumenwiese auf der Rigi

Silvio Covi 

Ja! Zu Regina Montium